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Hautpflege im Herbst: Worauf du jetzt achten solltest!

by Pia Zdila |

Das Wetter wird kühl, die warme Heizungsluft trocknet die Luft aus: die Übergangszeit stellt unsere Haut vor eine große Herausforderung. Denn der ständige Temperaturwechsel stresst die Haut und reizt sie zusätzlich, was eine geeignete Hautpflege umso wichtiger macht. Diese Tipps helfen dir, um auch in den kühleren Monaten eine ausgeglichene, geschmeidige Haut zu bewahren. 


Was braucht die Haut im Herbst?


Mit Beginn der Herbstzeit, weht uns die kalte Luft um die Ohren - das begünstigt verengenden Blutgefäßen und eine allgemein schlechtere Durchblutung, was wiederum auch für einen fahlen Teint sorgen kann. Zu Beginn des Herbstes ist es die stetig kühler werdende Luft, die unserer Haut viel Feuchtigkeit abverlangt. Die Talgdrüsen reduzieren die Fettproduktion, wodurch die Gefahr besteht, dass unsere Haut um ein Vielfaches schneller austrocknet. Zudem bewirkt die warme Heizungsluft in unserem Zuhause ihr übriges. Unsere Haut benötigt daher eine besonders reichhaltige Feuchtigkeitspflege.


Hautpflege im Herbst - Auf die Wirkstoffe und Routine kommt es an!

Die richtige Hautpflege im Herbst beugt unangenehmen Hautirritationen wirksam vor. Worauf es dabei ankommt und wie du es richtig machst, das erklären wir dir jetzt:


Das A und O in der Übergangszeit: Feuchtigkeitsspendende Hautpflege


Nicht nur feuchtigkeitsspendend, sondern rückfettend!: Achte insbesondere bei Frost darauf, dass deine Hautpflegeprodukte für den Herbst einen höheren Öl- als Wasseranteil haben. Wasser auf der Haut kann bei kühlen Temperaturen vereisen und zu kleinen Erfrierungen führen. Setz deshalb am besten auf Produkte mit mindestens 50% Fettanteil.


Mikrobiom-freundliche Inhaltsstoffe: Deine Hautpflegeroutine sollte Mikrobiom-freundliche Pflegeprodukte, die den pH-Wert der Haut respektieren, beinhalten. Mehr zu geeigneten Inhaltsstoffen, erfährst du hier.


Reizarme Produktformulierungen: Um deine bereits geforderte Haut nicht noch mehr zu stressen, solltest du auf reizende Inhaltsstoffe, wie Duft- oder Konservierungsstoffe verzichten. Auch Alkohol kann bei empfindlichen Hauttypen die Hydro-Lipidschicht der Haut angreifen. 


Weniger ist mehr: Minimalistische Hautpflege Routinen eignen sich besonders, um dein Haut-Mikrobiom nicht zu überanspruchen! Dafür reicht bereits eine pH-neutrale Feuchtigkeitsscreme, ein physikalischer UV-Filter mit hohem Mineralanteil und eine rückfettende Pflege für trockene oder juckende Stellen.


Trockenheit und Juckreiz? Eine Akutpflege kann weiterhelfen: Bei juckender, trockener Haut im Herbst, kann die Pflegeroutine durch eine Akutpflege ergänzt werden. Diese sollte gezielt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und mehrmals täglich nachgetragen werden. Was eine Akutpflege ausmacht und wie du sie anwendest, erfährst du im Folgenden.


Akutpflege – Was hilft wirklich, um den Juckreiz zu stoppen?


Bei sehr trockener Haut oder während eines Schubs, kann eine Akutpflege die bestehende Pflegeroutine gut ergänzen. Sie sollte dazu dienen, der Haut eine kurzzeitige Linderung zu verschaffen und den Juckreiz zu stoppen. Dabei gilt: je trockener die Haut, desto fetthaltiger sollte das Pflegeprodukt sein. Bei nässenden Ekzemen bieten sich Pflegeprodukte mit einem höheren Wasser- als Fettgehalt an. Hier bewährt sich: „feucht auf feucht“. Dabei sind die Inhaltsstoffe entscheidend, denn eine wirksame Mischung aus reizarmen Wirkstoffen, kann das Immunsystem trockener, sensibler und zu Neurodermitis neigender Haut harmonisieren und das Haut-Mikrobiom im Herbst unterstützen.


Diese Inhaltsstoffe sind wahre Herbst-Allrounder


Welche Wirkstoffe sich besonders bei kalter Herbstluft anbieten? Einige der Wirkstoffe, für eine geeignete Pflege im Herbst, findest du einmal mit ihren Vorteilen für deine Haut im Überblick:




Inhaltsstoff

Wirkung auf die Haut

Panthenol

  • Fördert die Regeneration geschädigter Haut
  • Beruhigt irritierte und entzündliche Haut

Borretschsamenöl

Nachtkerzensamenöl

Niacinamide

Bisabolol

Shea Butter

  • Bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm
  • Versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und hilft ihr, diese zu bewahren
  • Regeneriert trockene Haut

Squalan

Glycerin

Jojobaöl

Sonnenblumenkernöl

Ceramide

  • Essentielle Bausteine der Hautbarriere
  • Können Barriereschäden der Haut reparieren

kolloidaler Hafer

  • Entzündungsregulierende Eigenschaften durch sekundäre Pflanzenstoffe, Proteine und Beta-Glucane

Linolsäuren

  • Stärken die Hautbarriere





Warum du auch im Herbst einen Sonnenschutz brauchst!

Auch wenn es bewölkt, neblig oder regnerisch ist - die Sonne hat auch im Herbst und bei eisigen Temperaturen noch ordentlich Kraft. Denn die nicht-sichtbaren UV-Strahlen dringen auch durch Wolken oder unsere Fenster- und Autoscheiben. Konkret bedeutet das für dich: Schütz’ deine Haut auch bei kälteren Temperaturen oder schlechtem Wetter mit einem entsprechenden Sonnenschutz! Denn die UVA-und UVB-Strahlen bilden in der Haut freie Radikale, die die Zellen schneller altern lassen. 


Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich im Herbst und Winter?

Generell gilt: Auch, wenn du nur im Home-Office arbeitest und gar nicht viel draußen an der frischen Luft bist, solltest du dich eincremen. Menschen mit hellem Teint setzen dabei am besten immer mindestens auf LSF 30. Bei dunklerem Teint reicht auch eine Tagespflege mit LSF 20. Für jeden Hauttypen gilt jedoch: Beim Auftragen nicht sparen, sondern eine ordentliche Menge auftragen. Für den ganzen Körper soll man nämlich circa 4 Esslöffel auftragen. Achte außerdem darauf, dass du einen Sonnenschutzfilter benutzt, der sowohl gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. Mehr Infos zu einem geeigneten Sonnenschutz erhältst du hier.


Deshalb brauchen Lippen und Hände mehr Pflege im Herbst

Neigst du bei kälteren Temperaturen eher zu trockenen Händen und Lippen? Das liegt nicht nur daran, dass diese Körperpartien den Wettereinflüssen am meisten ausgesetzt sind, sondern auch daran, dass an diesen Hautpartien weniger Talgdrüsen vorhanden sind, die wichtige Hautfette produzieren. Um trockene und rissige Hautstellen zu vermeiden, solltest du deshalb deine Hände nach jedem Händewaschen gut eincremen und deine Lippen mit einem fettreichen Balsam oder Pflegestift pflegen. Auch hier sind Inhaltsstoffe wie Panthenol hilfreich.


Das hilft gegen spröde Lippen

Kaltes Wetter kann auch die Lippen in Mitleidenschaft ziehen. Besonders Kinder lecken sich diese wund, sobald es anfängt draußen kalt zu werden. Die Feuchtigkeit auf den Lippen verstärkt das Austrocknen der Mundpartie jedoch zusätzlich. Grund dafür ist, dass der Speichel die Haut um die Lippen herum aufweicht, wodurch die Mundwinkel anfällig für Risse und Entzündungen werden. Um das zu vermeiden, sollte eine passende Lippenpflege, zum Beispiel in Form von Lippencremes oder Balsam ergänzt werden. Auf schmerzende Mundwinkel bietet sich eine Fettcreme an, die die Mobilität beim Öffnen des Mundes bewahrt. Kein Pflegeprodukt zur Hand? Hausmittel wie zum Beispiel Oliven- und Kokosöl oder Honig können bei trockenen Lippen auch einen vorübergehenden Schutz bieten. 



Auch die Haare brauchen eine geeignete Pflege

Wer auch bei kühlen Temperaturen gesundes Haar möchte, muss sich vor allem um eine gesunde Kopfhaut kümmern. Denn bei kühlen Temperaturen wird auch die Talgproduktion der Kopfhaut runtergefahren, was sowohl die Kopfhaut, als auch die Haare trockener werden lässt. Zusätzlich tut das ständige Mütze auf und absetzen sein Übriges. Um die Talgproduktion wieder anzuregen, kannst du bei der nächsten Haarwäsche eine ausgiebige Massage ausprobieren. Wenn du es reichhaltiger magst, kannst du auch natürliche Öle wie Squalan oder Mandelöl verwenden. Wie du es am besten anwendest, erfährst du im Anschluss. 


Wie verwende ich Öle zur Haarpflege im Herbst?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Öle in die Haarpflege Routine einzubauen. Hier einige Möglichkeiten:


  • Während des Haare waschens: Einige Tropfen des Öls zu Duftstoff-freiem Shampoo oder Haarspülung zugeben
  • Als Leave-in-Kur: Einige Tropfen des Öls auf in die feuchten Haarspitzen einmassieren, bevor die Haare geföhnt werden 
  • Als Kur vor der Haarwäsche: Dafür einige Tropfen einfach in Haar und Kopfhaut einmassieren, eine halbe Stunde einwirken lasse und anschließend mit lauwarmen Wasser ausspülen. 

Generell gilt: Leave-in-Kuren für danach eignen sich besser für dickes oder besonders trockenes/geschädigtes Haar, während eine Kur vor der Haarwäsche für feines Haar besser geeignet ist. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten mehrere Ansätze ausprobiert werden, um zu sehen wie Haar und Kopfhaut reagieren. Welche Öle für Haut und Haar geeignet sind, erfährst du hier.


Die besten Tipps zur Hautpflege im Herbst

  • Die kalten Temperaturen beeinflussen die Talgproduktion der Haut: Körperteile, die sowieso eine niedrigere Talgproduktion haben (z.B. Hände), brauchen deshalb Unterstützung durch Mikrobiom-freundliche Pflegeprodukte
  • Hautpflegeprodukte für den Herbst sollten einen höheren Öl- als Wasseranteil haben
  • Auch wenn die Sonne nicht sichtbar ist, sollte ein Lichtschutzfaktor verwendet werden
  • Bei juckender, trockener Haut im Herbst, sollte die Pflegeroutine durch eine Akutpflege ergänzt werden. Hierbei gilt: je trockener die Haut, desto fetthaltiger sollte das Pflegeprodukt sein. 
  • Bei nässenden Ekzemen sollte zu einem Pflegeprodukt mit höheren Wasser- als Fettgehalt gegriffen werden. Hier bewährt sich: „feucht auf feucht“